1. FC Köln denkt schon an Wintertransfers

Heldt will nichts ausschließen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 20.11.2020 | 13:06
Markus Gisdol und Horst Heldt vom 1. FC Köln

Geschäftsführer Horst Heldt (r.) hat noch kein Budget für Winter-Transfers. ©Imago images/Team 2

17 sieglose Spiele in Serie lasten schwer auf dem 1. FC Köln, der den Abstieg um jeden Preis vermeiden will. Das aktuelle Personal überzeugte bislang selten oder fällt verletzt aus. Daher geht der Blick beim „EffZeh“ schon jetzt Richtung möglicher Verstärkung im Januar.

„Es gibt im Winter ein Transferfenster. Wir werden in den nächsten Wochen den Kader genau beobachten und dann entscheiden, ob wir nochmal nachjustieren oder nicht“, sagte Geschäftsführer Horst Heldt auf der PK vor dem Duell mit Union Berlin und verwies darauf, dass die Rheinländer bereits im letzten Winter noch nachlegten.

Modeste-Rückkehr nicht absehbar

Damals kam unter anderem Mark Uth per Leihe von Schalke und schlug mit elf Scorerpunkten gut ein. Auch in diesem Jahr dürfte der Fokus auf offensiven Nachbesserungen liegen, denn Sebastian Andersson wird zwar am Wochenende wohl wieder spielen können, doch die anderen Stürmer bleiben Sorgenkinder.

Wann Anthony Modeste wieder einsetzbar sein wird, ist ungewiss. Bei Anthony Modeste kommen wir momentan immer wieder einen Schritt vorwärts und dann wieder einen zurück. Wir bräuchten ihn dringen, aber es ist nicht abschätzbar, ob er nächste Woche zur Verfügung steht“, gab Trainer Markus Gisdol ein Update zum Franzosen. Ohne Andersson und Modeste bleibt nur der 19-jährige Tolu Arokodare, der aber erst drei Kurzeinsätze verbuchen kann.

Ob aber im Winter in der gewünschten Qualität nachgelegt werden kann, ist fraglich. Schließlich tat sich Köln schon im Sommer im wesentlich längeren Transferfenster sehr schwer. Die Wunschspieler Robin Hack und Streli Mamba konnten trotz langen Werbens nicht von ihren Vereinen losgeeist werden.