1. FC Köln: Keine Geschenke zum Abschluss

Am letzten Spieltag gegen Bremen

Effzeh-Trainer Markus Gisdol.

Markus Gisdol will mit dem Effzeh zum Abschluss drei Punkte gegen Bremen einfahren. ©imago images/Herbert Bucco

Aus tabellarischer Sicht hat der letzte Spieltag für den 1. FC Köln keine Bedeutung mehr. Bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz kann der „Effzeh“ bereits für eine weitere Saison in der 1. Liga planen. Die Partie gegen Werder Bremen wollen die Verantwortlichen am Geißbockheim trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen.

„Wir wollen keine Geschenke verteilen“, sagte Trainer Markus Gisdol der Bild unter Verweis auf die Tabellensituation des Gegner: „Ich weiß, wie hoch unsere Verantwortung gegenüber der Liga ist. Wir wollen unsere beste Mannschaft auf den Platz bringen.“

Keine Wettbewerbsverzerrung

Denn während Köln sportlich bereits gerettet ist, geht es für Bremen im Fernduell mit Düsseldorf (auswärts bei Union) noch um den Relegationsplatz. Wettbewerbsverzerrung will sich der bereits gerettete Klub nicht vorwerfen lassen, zudem besteht auch ein Eigeninteresse an den drei Punkten.

Mit einem Sieg könnten die „Geißböcke“ in der Tabelle selbst noch nach oben klettern, was im Umkehrschluss einen größeren Anteil am Topf der TV-Gelder bedeutet. „Das haben wir dem Mannschaftsrat mitgeteilt, dass es wichtig ist, noch etwas abzuliefern“, hat Geschäftsführer Horst Heldt diese Marschroute auch gegenüber dem Team deutlich gemacht.

Seit dem Re-Start wartet der Klub noch auf einen Sieg, holte aus auch Partien lediglich vier Unentschieden. Gegen die taumelnden Bremer soll die Saison versöhnlich abgeschlossen werden.