Desaströse Kölner

Der 1.FC Köln steht nach dem desaströsen Saisonstart noch immer sieglos auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. In acht Spielen gelangen den Kölner grade mal drei mickrige Törchen, während der FC auf der anderen Seite bereits 17 Treffer kassierte.

Damit stellen die Domstädter sowohl den schlechtesten Angriff, als auch die schlechteste Defensive der Liga. Bei bereits sechs Punkten Rückstand zum Relegationsrang schrillen inzwischen auch die letzten Alarmglocken.

Pizarro im Fokus

Am Sonntag (Anstoß 13:30 Uhr) kommt es nun zum absoluten Kellerduell in Müngersdorf. Mit dem SV Werder Bremen gastiert der Vorletzte in Köln. Und bei den Bremern läuft es derzeit nicht viel besser, auch sie sind noch sieglos und holten erst einen Punkt. Der Sieger der Partie, kann eventuell eine Trendwende einleiten, während es für den Verlierer knüppeldick kommt.

Einer wird bei der Partie naturgemäß ganz besonders im Fokus stehen: Claudio Pizarro. Der 39-jährige Oldie  ist eine Bremer Legende, trug 271-mal das Bremer „W“ auf dem Trikot, wobei er 144 Tore erzielte. Auf sein erstes Tor im Trikot der Kölner wartet der Peruaner noch. Sollte es ausgerechnet gegen Bremen so weit sein, wäre dies wieder einmal eine diese Geschichten, für die die Floskel gilt, dass sie nur der Fußball schreiben könne.

An seinem Denkmal in Bremen würde ein Treffer wohl nicht kratzen, zumal Pizarro bereits angekündigt hat, bei einem Torerfolg nicht jubeln zu wollen. Vielleicht würden sie ihm allerdings am Saisonende auch in Köln eins bauen. Dann nämlich, wenn ein Pizarro-Tor gegen Bremen die Wende zum Besseren für den FC eingeleitet haben und dieser den Klassenerhalt geschafft haben sollte. Um mehr kann es nach dem verkorksten Saisonstart nicht mehr gehen.

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