1. FC Köln: Leistner soll bleiben

Verteidiger ist sich mit Klub bereits einig

Effzeh-Geschäftsführer Horst Heldt.

Neben Neuzugängen muss FC-Geschäftsführer Horst Heldt auch auf Abgänge schauen. ©imago images/RHR Foto

Im Winter lieh der 1. FC Köln Toni Leistner von den Queens Park Rangers bis Saisonende aus. In der Domstadt wusste der Verteidiger zu überzeugen und erkämpfte sich einen Stammplatz in der Abwehrkette. Zwar ist der 29-Jährige mittlerweile wieder seinem Stammklub zurückgekehrt, ein Wiedersehen ist aber wahrscheinlich.

„Ich bin mir mit Köln grundsätzlich einig. Beide Seiten wollen weiter zusammenarbeiten“, sagte Leistner der Bild. Vollzug kann jedoch bisher nicht vermeldet werden: „Aber bisher wurde final noch nichts umgesetzt. Ich will das in den nächsten zwei, drei Wochen geklärt haben. Ich werde mir wahrscheinlich noch ein paar andere Dinge anhören.“

Überangebot in der Innenverteidigung

Bevor Köln auch weiterhin auf den Rechtsfuß setzen kann, steht noch eine Einigung mit QPR aus. An den englischen Zweitligisten ist der gebürtige Dresdner noch bis 2021 gebunden, eine Transferentschädigung somit aufzubringen.

Nach aktuellem Stand hat Effzeh-Trainer Markus Gisdol ohnehin ein Überangebot an Innenverteidigern. Mit Sebastian Bornauw, Jorge Mere und Rafael Czichos stehen drei Spieler für die kommende Saison unter Vertrag, hinzu kommen gleich vier Rückkehrer.

Kosten müssen gesenkt werden

Frederik Sörensen, Lasse Sobiech, Joao Queiros und Yann Aurel Bisseck waren zuletzt verliehen worden und werden aller Voraussicht nach erstmal zurückkehren. Bleibt auch Leistner in Köln, würden somit acht Akteure für die zentrale Defensive zur Verfügung stehen. Abgänge sind daher, auch unabhängig von einer Weiterbeschäftigung Leistners, sehr wahrscheinlich.

Zumal auch der Effzeh als Folge der Corona-Krise seine Ausgaben ganz genau im Blick haben muss. Geschäftsführer Alexander Wehrle sprach bereits davon, den Kader den Gegebenheiten anzupassen und ihn zu verkleinern. In der Defensive dürfte dabei ein erster Ansatzpunkt zu finden sein.