Nach dem Unentschieden gegen den FC Schalke 04 haben die Verantwortlichen beim 1. FC Köln bekanntlich die Reißleine gezogen und die Zusammenarbeit mit Coach Peter Stöger beendet. Stefan Ruthenbeck, zuvor in der U19 der Geißböcke aktiv, leitet bis zur Winterpause die Geschicke am Rhein.

Mehr als eine Interimslösung?

In der Liga rangiert das Team auf dem letzten Tabellenplatz, nur drei Zähler sammelten die Domstädter in den bisherigen Partien. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits neun Zähler. Mehr als kontrastreich erscheinen dabei die Leistungen im europäischen Geschäft, mit einem Sieg gegen Belgrad kann Köln am heutigen Donnerstag den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

Bevor sich Ruthenbeck den Kölnern angeschlossen hat, war der 45-Jährige sowohl mit Greuther Fürth als auch dem VfR Aalen in der 2. Bundesliga aktiv. Die beste Saison legte er dabei 2015/16 hin, im Schnitt holte Ruthenbeck in 34 Spielen mit dem Kleeblatt dabei 1,35 Punkte pro Partie.

Auch seine bisherige Amtszeit in der U19 der Kölner verlief zufriedenstellend. 13 Partien verantwortete der gebürtige Kölner als Cheftrainer, neben fünf Siegen sprangen sechs Unentschieden heraus. Nur zweimal musste sich der Rheinländer somit geschlagen geben.

Auf Ruthenbeck warten bis zur Winterpause noch drei wichtige Duelle. Zunächst geht es daheim gegen den SC Freiburg, mit einem Sieg könnte der Abstand auf einen direkten Konkurrenten verkürzt werden. Anschließend runden der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg das Fußballjahr für die Geißböcke ab.