Nach vier Spielzeiten in der 2. Liga ist der 1. FC Nürnberg zurück im deutschen Fußball-Oberhaus und will sich dafür auch personell rüsten. Bislang stehen sechs Neuzugänge zu Buche, von denen allerdings mit Torhüter Christian Mathenia und Rechtsverteidiger Robert Bauer nur zwei Spieler Stammspieler-Potential besitzen.

Qualität gesucht

Wo der FCN noch sucht? Auf dem Flügel, im Angriff sowie im zentralen Mittelfeld, berichtet der Kicker in seiner Ausgabe vom 9.8.2018. Besonders Plätze im zentralen Mittelfeld sind Schlüsselpositionen bei den Franken, egal ob sie wie letzte Saison im 4-1-4-1 agieren oder wie in der Vorbereitung öfter praktiziert mit einer Dreierabwehrkette.

Mit Löwen, Erras und Behrens ist Nürnberg zwar in der Zentrale gut besetzt, eine gleichwertige Alternative würde allerdings sicherlich guttun. Das gleiche gilt für den Angriff.

Mikael Ishak überzeugte zwar in Liga zwei, allerdings ist unklar, ob er sich auch in der Bundesliga so gut zurecht findet. Auch seine Vertreter Knöll, Zrelak oder auch Palacios Martínez haben keine nennenswerte Erfahrung in der deutschen Eliteklasse.

Eben jener Palacios Martinez könnte allerdings auch auf dem Flügel agieren – dort hat der FCN momentan den größten Nachholbedarf. Nur Sebastian Kerk und Edgar Salli stehen für die Außenbahn zur Verfügung, auf der in der letzten Saison auch der wichtige Kevin Möhwald agierte, der bekanntlich nach Bremen abwanderte. Ihn zu ersetzen wird nicht einfach, zumal bis zum Bundesliga-Start nur noch zwei Wochen Zeit bleiben.