Der 1. FC Nürnberg hat mit einer drakonischen Maßnahme auf die via Twitter veröffentlichten Angriff von Robert Mak gegen Trainer Dieter Hecking reagiert. Der slowakische Nationalspieler erhielt eine Geldstrafe in nicht genannter Höhe und darf bis auf Weiteres auch nur noch in der U23 trainieren und spielen.

Der 21 Jahre alte Rechtsaußen hatte nach seiner Auswechslung beim 0:3 in Freiburg vor zwei Wochen seinem Unmut freien Lauf gelassen und Hecking auf unflätige Weise attackiert, war wenig später allerdings zurückgerudert und hat die Strafe des Vereins akzeptiert.

Im „Kicker“ führt Sportvorstand Martin Bader die getroffenen Sanktionen noch etwas näher aus: „Wir lassen grundsätzlich keinen Spieler fallen, der einen Fehler begangen hat, doch manchmal ist eine deutliche Ansage nötig. Die Höhe der Geldstrafe ist empfindlich ausgefallen, so dass Robert sie deutlich spürt. Wann er ins Profi-Team zurückkehrt, ist offen. Den Zeitpunkt bestimmt er durch sein Verhalten selbst.“

Bewährt sich Mak in der zweiten Mannschaft, steht ihm die Tür für eine Rückkehr aber offen, wobei der Offensivspieler aber laut Bader alles dafür tun müssen, „ein profihaftes Verhalten an den Tag zu legen“. Nachdem Mak schon in der Vergangenheit nicht immer mit einem ebensolchen Verhalten aufgefallen war, erhöht Bader nun spürbar den Druck: „Es liegt allerdings an ihm, uns zu zeigen, dass er verstanden hat, dass es etwas Besonderes ist, bei den Profis des 1. FC Nürnberg zu spielen.“

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