1. FC Nürnberg: Löwen deutet Abschied an

Bei Abstieg in die 2. Liga

Eduard Löwen (r.) läuft Steven Skrzybski davon.

Wird bei einem Abstieg kaum zu halten sein: Eduard Löwen (r.). ©imago images/Eibner

Nur drei Punkte beträgt der Rückstand des 1. FC Nürnberg auf den Relegationsplatz. Doch mit Blick auf das extrem anspruchsvolle Restprogramm wird es mit dem Klassenerhalt immer schwerer. Sollten die Franken nach einem Jahr wieder in die 2. Bundesliga zurückkehren, dürfte Eduard Löwen nicht zu halten sein.

Der defensive Mittelfeldspieler, der sich im Aufstiegsjahr in den Fokus anderer Klubs spielte, entschied sich vor der Saison dafür, seinen Vertrag bis 2022 zu verlängern. Trotzdem liebäugelt der Rechtsfuß mit einem Abschied im Sommer.

Seit 2017 im Nürnberger Profi-Kader

„Meines Erachtens wäre es heuchlerisch, wenn ich jetzt sagen würde, ich bleibe, egal, was kommt. Und nachher kommt dann vielleicht doch eine andere Entscheidung“, wird der 22-Jährige in der Bild zitiert.

Löwen wurde im Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern ausgebildet, über den 1. FC Saarbrücken wechselte er im Sommer 2016 in die zweite Mannschaft Nürnbergs, nach einem Jahr gelang ihm der Sprung zu den Profis.

Für die bestritt er bislang 64 Pflichtspiele, in denen ihm sieben Treffer und neun Vorlagen gelangen. Abgesehen von einer zweimonatigen Verletzungspause gehörte er auch in diesem Jahr zum Nürnberger Stammpersonal.