Weil grundsätzlich hochveranlagte Akteure wie Robert Mak, Alexander Esswein oder Tomas Pekhart in dieser Saison stagnieren, hat der 1. FC Nürnberg in der Offensive Probleme, wie anhand von lediglich 16 Toren in 16 Spielen unschwer zu erkennen ist.

Weil gerade aus dem Mittelfeld zu wenig kommt, wenn der in seiner Leistungen zum Teil noch großen Schwankungen unterworfene Hiroshi Kiyotake einen schlechten Tag erwischt, planen Trainer Dieter Hecking und Manager Martin Bader offenbar, im Winter nachzulegen und eine neue Offensivkraft zu verpflichten.

Unabhängig davon hat der Club aber auch schon mit Blick auf die nächste Saison die Angel ausgeworfen und soll sich mit einem japanischen Landsmann Kiyotakes befassen, der zwar auf dem Papier keine Offensivkraft ist, mit seinen Qualitäten aber dazu in der Lage wäre, das Angriffsspiel der Franken zu steuern. So ist der Club stark an Takahiro Ogihara von Cerezo Osaka interessiert, der seine Stärken auf der Doppelsechs hat und für rund eine Million Euro zu haben wäre.

Der 21-Jährige wäre dabei zugleich eine Investition in die Zukunft, sind doch Timmy Simons und Hanno Balitsch, die aktuell die Nürnberger Doppelsechs bilden mit 36 und 31 Jahren schon im Herbst ihrer Karriere. Weil vor allem bei Simons fraglich ist, wie lange der Belgier sein aktuelles Niveau noch halten kann, wäre die Verpflichtung Ogihara zweifelsohne sinnvoll.

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