Nach einer sehr durchwachsenen Rückrunde, in der die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die zuvor durchaus vorhandene Chance auf einen Platz in der Europa League verspielte, steht beim 1. FSV Mainz 05 im Sommer wohl ein etwas größerer Umbruch an.

Als Reaktion auf die zuletzt wenig überzeugenden Vorstellungen und die schwache Punkteausbeute haben Trainer Tuchel und Manager Christian Heidel beschlossen, nach Andreas Ivanschitz und Ivan Klasnic auch Marco Caligiuri und Radoslav Zabavnik keinen Vertrag über diese Saison hinaus anzubieten und die freiwerdenden Positionen neu zu besetzen.

Einfach ist es den Verantwortlichen in Mainz aber nicht gefallen, den beiden Profis mitzuteilen, dass sie in den Planungen keine Rolle mehr spielen: „Es waren auch menschlich schmerzhafte Entscheidungen, wir haben uns aber entschieden, in dem einen oder anderen Fall Veränderungen vorzunehmen“, so Heidel.

Zugleich wird in Mainz nun natürlich schon fleissig über mögliche Neuzugänge spekuliert, zumal auch weitere Profis mit noch laufenden Verträgen wie der umworbene Adam Szalai oder der enttäuschende Vorjahreseinkauf Nikita Rukavytsya noch gehen und weiteren Platz im KAder schaffen könnten.

Nicht nach Mainz kommen wird indes wohl der Montenegriner Nikola Vujadinovic von Sturm Graz, der zuletzt in österreichischen Medien mit den 05ern in Verbindung gebracht worden war. Wie Heidel auf einer Pressekonferenz auf Nachfrage erklärte, habe es den letzten Kontakt zu dem 26 Jahre alten Innenverteidiger vor etwa vier Jahren gegeben, als er von seinem Berater angeboten wurde.

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