Für Petar Sliskovic ging die Bundesliga-Hinrunde alles andere als erfreulich zu Ende. Bei seinem erst zweiten Einsatz sah der Angreifer des 1. FSV Mainz 05 am 6. Dezember zwölf Minuten nach seiner Einwechslung im Spiel beim 1. FC Nürnberg nach einem übertriebenen Einsatz gegen Club-Keeper Raphael Schäfer nicht nur die rote Karte, sondern zog sich dabei auch einen Innenbandriss im Knie zu.


Den Rückrundenstart verpasst Sliskovic damit wohl sowohl wegen der noch verbleibenden Sperre von einem Spiel und zugleich wegen der Knieverletzung. Allerdings ist ohnehin fraglich, ob der 22 Jahre alte Angreifer in der Rückrunde noch dem Kader von Trainer Thomas Tuchel angehört. Denn während Sliskovic bei den Mainzer Profis kaum eine Rolle spielt, machte der Kroate mit 21 Toren in 17 Spielen der Regionalliga Südwest für die zweite Mannschaft nachhaltig auf sich aufmerksam und soll laut „Bild“ das Interesse des 1. FC Saarbrücken und der SV Elversberg geweckt haben.

Weil sein Vertrag am Ende der Saison ausläuft, ist diesmal aber anders als in den vergangenen Jahren, als Engagements beim FC St. Pauli und bei Dynamo Dresden wenig erfolgreich verliefen, kein Leihgeschäft mehr möglich. Weil sich schon seit längerem andeutet, dass sich die Wege von Mainz und Sliskovic im Sommer trennen werden, ist ein vorzeitiger Wechsel gegen eine kleine Ablöse schon in der Winterpause nicht ausgeschlossen, wobei der 1,93 Meter große Angreifer womöglich auch noch auf Offerten aus der 2. Bundesliga hoffen darf.

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