Arminia Bielefeld: Klos zementiert Hierarchie

Sergio Cordova deutet Abschied an

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Dienstag, 01.12.2020 | 16:38
Fabian Klos von Arminia Bielefeld

Fabian Klos genießt auch im Oberhaus das Vertrauen des Trainers. ©Imago images/pmk

Endlich hat es geklappt mit dem ersten Tor in der 1. Bundesliga von Fabian Klos. Mit 32 Jahren erst im Herbst seiner Karriere in der Elite des deutschen Fußballs angekommen brauchte der Stürmer von Arminia Bielefeld neun Einsätze, um erstmals zu treffen. Gesetzt war der Routinier dessen ungeachtet aber immer bei seinem Trainer Uwe Neuhaus.

Der lobte seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld nach dessen guter Leistung samt Premieren-Treffer gegen RB Leipzig ausdrücklich und wies damit gleichzeitig die Konkurrenz des Aufstiegshelden auf ihren Platz. Besonders dem vom FC Augsburg ausgeliehenen Sergio Cordova dürfte das sauer aufstoßen. Nach vier Startelf-Einsätzen zu Saisonbeginn war der Venezolaner zuletzt zweimal gar nicht im Kader.

Entwicklung stagniert

Auf seinem Instagram-Account deutete der 23-Jährige möglicherweise schon ein vorzeitiges Ende des Leihgeschäfts an. Man müsse sich selbst verändern, wenn man die eigene Situation nicht verändern könne, so der Angreifer in seiner Muttersprache.

Wie ihm ergeht es freilich auch anderen im Team, selbst der frühere Leistungsträger Joan Simun Edmundsson stellt sich derzeit hinten an. „Wir haben einen großen Kader. Wenn wir die Gegnervorbereitung machen und elf gegen elf spielen, müssen sechs Mann auf dem anderen Platz trainieren. Die beiden gehören dazu“, sprach Neuhaus im „Westfalen-Blatt“ Klartext.

So ist die Entwicklung Cordovas, der in Augsburg immer wieder von Verletzungen geplagt war, aber zumindest regelmäßig eingewechselt wurde, wenn er fit war, in Ostwestfalen eher rückläufig.