Mit den beiden 0:1-Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt und beim SV Werder Bremen hat es Bayer Leverkusen verpasst, sich von den Rivalen um die Qualifikation für die Champions League abzusetzen und darf sich aufgrund der überraschenden Konstanz von Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg nach dem Winter keine Schwächephase erlauben, soll erneut der direkte Einzug in die Königsklasse gelingen.

Um am Ende wieder an die Fleischtöpfe der Champions League zu kommen, will Leverkusen im Winter noch einmal aufrüsten und den schon im vergangenen Sommer geplanten Transfer von Kevin de Bruyne nachholen. Weil der belgische Nationalspieler anders als vor einem halben Jahr nun die Freigabe des FC Chelsea haben soll und Bayer sich seit langem intensiv um den Offensiv-Allrounder bemüht, ist trotz anderer Interessenten ein Wechsel nach Leverkusen wahrscheinlich. Offen ist lediglich noch, ob de Bruyne fix verpflichtet wird oder es zunächst zu einer Ausleihe über einen längeren Zeitraum kommt.


Im Zuge der bevorstehenden Gespräche mit Chelsea werden die Bayer-Verantwortlichen sicher auch den niederländischen Linksverteidiger Patrick van Aanholt thematisieren, der aktuell von den Blues zu Vitesse Arnheim verliehen ist und als Wunschspieler für die linke Abwehrseite gilt. Ob der 23-Jährige aber im Winter zu haben ist, scheint fraglich.

Sicher kein Thema im Winter, dafür aber möglicherweise im kommenden Sommer könnte Sebastian Jung werden. An dem Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt zeigt Leverkusen schon seit Jahren Interesse. Allerdings ist offen, ob die Eintracht ihr Eigengewächs, das noch einen Vertrag bis 2015 plus Option auf ein weiteres Jahr besitzt, ziehen lassen würde.

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