Die Trainersuche bei Bayer 04 Leverkusen ist beendet. Heiko Herrlich wird das Kommando bei der Werkself übernehmen. Der 45-jährige führte zuletzt die Geschicke bei Jahn Regensburg, stieg mit dem Team zwei Mal in Folge auf und führte es vor zwei Wochen zurück in die 2. Bundesliga. Durch den Wechsel nach Leverkusen, geht es auf der Karriere-Leiter für ihn persönlich weiter steil nach oben.

Bevor Herrlich seinen Dienst bei Jahn Regensburg antrat, trainierte er die U17 des FC Bayern München, die SpvGg Unterhaching, den VfL Bochum, deutsche Junioren-Nationalteams, sowie die U19 vom BVB. Leverkusen ist somit Herrlichs erste Trainer-Station im Fußball-Oberhaus.

Die Rückkehr eines alten Bekannten

Unter dem Bayer-Kreuz ist der ehemalige Torjäger jedoch kein Unbekannter. Bereits als Spieler schnürrte Herrlich die Schuhe für die Werkself. Von 1989 bis 1993 bestritt er 83 Spiele (8 Tore) für Bayer, ehe es ihn zu Borussia Mönchengladbach weiterzog. Ab 1995 lief Herrlich anschließend neun Jahre lang für Borussia Dortmund auf, bis 2004 das Ende der aktiven Laufbahn folgte.

Die Verpflichtung des Champions-League-Siegers von 1997 war jedoch eine große Überraschung. In den letzten Wochen wurden einige andere Namen unter dem Bayer-Kreuz gehandelt. Doch das Interesse an Thomas Tuchel wurde nicht konkret, der ebenfalls gehandelte David Wagner verlängerte seinen Vertrag in Huddersfield und Peter Bosz ging zum BVB.

Im Vergleich mit dem zuletzt gehandelten Martin Schmidt von Mainz 05 hat nun Herrlich das Rennen gemacht. Nach den letzten Flops auf der Trainerbank steht insbesondere Rudi Völler nun unter Druck, dass es unter dem neuen Mann besser läuft.

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