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Nach seiner Rückkehr im Sommer zu Bayer Leverkusen hatte sich Jens Hegeler sicherlich mehr ausgerechnet, als nach sieben Spielen lediglich auf einen Einsatz und 63 Bundesliga-Minuten zurückblicken zu können. Zwar wusste der 24-Jährige, der nach zweijährigem Leih-Aufenthalt beim 1. FC Nürnberg zu Bayern zurückbeordert wurde, dass die Konkurrenz in der Werkself unter anderem mit Simon Rolfes, Lars Bender, Stefan Reinartz oder Gonzalo Castro groß ist, doch angesichts der Dreifach-Belastung mit Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal hatte Hegeler Hoffnung auf weit mehr Einsatzzeiten.

Statt in der Bundesliga lief der im Mittelfeld auf allen Positionen einsetzbare Allrounder sogar zweimal in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West auf, was auf Dauer aber sicherlich nicht den Ansprüchen des 1,93 Meter langen Rechtsfußes entsprechen kann.

Trotz bis 2015 laufenden Vertrages ist so nicht ausgeschlossen, dass sich Hegeler schon im Winter nach einem anderen Verein umsieht, wobei es ihm an Angeboten nicht mangeln dürfte, konnte der technische beschlagene Profi während seiner Zeit in Nürnberg doch bereits seine Qualitäten regelmäßig unter Beweis stellen.

Einer der potentiellen Intereessenten ist Hannover 96, das von „Bild“ sogar schon konkret mit Hegeler in Verbindung gebracht wird. Weil die Niedersachsen nach dem Kreuzbandriss von Leon Andreasen auf der Doppelsechs mit Sergio Pinto, Manuel Schmiedebach und Lars Stindl nur noch drei Optionen, die allesamt eher kleingewachsen sind, haben, erscheint ein Vorstoß der 96er in Sachen Hegeöer alles andere als unwahrscheinlich.

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