Mit der Verpflichtung von Heung-Min Son vom Hamburger SV hat Bayer Leverkusen lediglich die Lücke gefüllt, die der Abgang von Andre Schürrle in Richtung FC Chelsea hinterlässt. Eine hochkarätige Alternative zu Torschützenkönig Stefan Kießling in der Angriffsmitte gibt es derweil immer noch nicht, weshalb unverändert wahrscheinlich ist, dass der Werksklub in der Abteilung Attacke noch einmal nachbessern wird.

Und der Blick der Leverkusener Verantwortlichen um Sportdirektor Rudi Völler scheint dabei vor allem nach Frankreich zu gehen. Schon seit längerem wird Bayer mit Pierre-Emerick Aubameyang vom AS St. Etiennte in Verbindung gebracht und nachdem sich der 23 Jahre alte Nationalspieler des Gabun, der aber in Frankreich geboren ist, in mehreren Interviews sehr positiv über Deutschland und die Bundesliga geäußert hat, scheint Bayer keine schlechten Chancen zu haben. Allerdings soll mit Borussia Dortmund noch ein zweiter deutscher Spitzenklub nebst diversen Vereinen aus England und Frankreich Interesse an Aubameyang angemeldet haben.

Außer Aubameyang soll Bayer anderen Medienberichten aus Frankreich aber auch Dimitri Payet auf dem Einkaufszettel haben. Der 26-Jährige, der bislang fünf Länderspiele für Frankreich bestritten hat, ist zwar kein klassischer Stürmer, wäre aber eine weitere Alternative auf allen Position hinter oder auch neben Mittelstürmer Kießling.

Dabei ist der 1,74 Meter große Rechtsfuß überaus effektiv wie zwölf Tore und 18 Vorlagen bei 38 Einsätzen in der abgelaufenen Saison für den OSC Lille zeigen. Auch im Werben um Payet ist Leverkusen aber nicht konkurrenzlos. So sollen auch der FC Arsenal und Olympique Marseille ihr Interesse hinterlegt haben, wobei Lille angesichts eines bis 2015 laufenden Vertrages sicherlich eine Ablöse deutlich im zweistelligen Bereich aufrufen wird.

Kommentare