Bayer Leverkusen: Schwung des Kantersiegs mitnehmen

"Werkself" auf Champions-League-Kurs

Will gegen Schalke auf der Leistung gegen Frankfurt aufbauen: Julian Baumgartlinger. ©imago images/RHR-Foto

Eine turbulente Saison könnte für Bayer Leverkusen noch ein versöhnliches Ende haben. Durch den 6:1-Kantersieg über Eintracht Frankfurt kletterte die „Werkself“ auf den fünften Tabellenplatz und schloss nach Punkten zu den Hessen auf. Die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League rückt damit wieder in greifbare Nähe.

Damit Leverkusen nach dem 34. Spieltag auf dem vierten Rang steht, wird es aus den beiden noch ausstehenden Begegnungen gegen Schalke und Hertha wohl die volle Punkteausbeute brauchen. Zumal die Eintracht die leicht bessere Tordifferenz vorweisen kann und Gladbach und Wolfsburg mit jeweils zwei Punkten Rückstand Druck machen.

Leverkusen ist die drittbeste Rückrundenmannschaft

„Gegen Schalke müssen wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen und versuchen, unsere Leistung aus dem Frankfurt-Spiel zu reproduzieren – ganz unabhängig von den Toren“, gibt Julian Baumgartlinger im klubeigenen TV die Marschroute für das Duell mit den „Königsblauen“ aus.

Nach vier Siegen in Folge ist die Brust in Leverkusen entsprechend breit, zumal es seit dem Trainerwechsel von Heiko Herrlich zu Peter Bosz nach der Hinrunde stetig bergauf ging. 30 Punkte holte die „Werkself“ aus den bisher 15 Partien unter dem Niederländer.

Damit ist sie das drittbeste Rückrundenteam und hat ihre Ausbeute aus der kompletten Hinserie (24) bereits jetzt deutlich übertroffen.