Nachdem sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Mittwoch in der „Sport Bild“ unmissverständliche äußerte und die Qualität der zweiten Reihe von Borussia Dortmund bemängelte, ist wahrscheinlich, dass der deutsche Meister im Winter, spätestens aber im Sommer auf dem Transfermarkt zuschlägt und einige neue Spieler an Land zieht.

Während der BVB in der Offensive gut aufgestellt ist, vorausgesetzt, dass Robert Lewandowski bleibt, besteht in der Hintermannschaft Bedarf. Aktuell verfügt Trainer Jürgen Klopp über keinen gleichwertigen Ersatz auf den beiden Außenverteidigerpositionen, wo weder Marcel Schmelzer noch Lukasz Piszczek ausfallen dürfen.

Eine Baustelle dürfte sich indes auch in der Innenverteidigung ergeben, da Felipe Santana den Verein aufgrund seiner anhaltenden Reservistenrolle wohl verlassen wird. Im Wissen um die Pläne des Brasilianers sondiert der BVB längst den Markt und wird bereits seit Monaten als Interessent für Aleksandar Dragovic vom FC Basel gehandelt. Der österreichische Nationalspieler gilt als großes Talent, würde aber wohl rund fünf Millionen Euro kosten.

Vermutlich etwas günstiger, aber auch noch nicht auf höchstem Level erprobt, ist der 21 Jahre alte Pole Bartosz Salamon, für den sich der BVB laut dem Portal „bresciaoggi.it“ interessieren soll. Allerdings haben demnach auch andere Klubs wie Juventus Turin und Manchester United Salamon im Visier. Aktuell steht der 1,94 Meter große Verteidiger bei Brescia Calcio unter Vertrag und ist beim italienischen Zweitligisten Stammspieler.

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