Nach wochenlangem Warten auf die ersehnten Top-Transfers hat sich Borussia Dortmund innerhalb weniger Tage gleich die Dienste von zwei hochkarätigen Offensivspielern gesichert. Während der für 13 Millionen Euro vom AS St. Etienne geholte Pierre-Emerick Aubameyang das Training unter Jürgen Klopp bereits aufgenommen hat, soll ab Mittwoch im Trainingsla­ger in Bad Ragaz auch Henrikh Mkhitaryan schon mit seinen neuen Kollegen üben.

Wie der BVB am Montag bekannt gab, wurde mit Mkhitaryan und dessen Verein Shakhtar Donezk grundsätzliche Einigung über einen Wechsel erzielt, der dann offiziell verkündet wird, sobald letzt Details mit dem Spieler geklärt sind. Die Ablöse für den 24-Jährigen beläuft sich derweil auf 25 Millionen Euro, womit der Armenier zum teuersten Neueinkauf des BVB aller Zeiten wird und den 2001 für umgerechnet 21,5 Millionen Euro verpflichteten Marcio Amoroso in dieser Hinsicht ablöst.

Mit Aubameyang, der in erster Linie für beide offensiven Außenbahnen in Frage kommt und mit Mkhitaryan, der für die Rolle im Offensivzentrum als Nummer zehn und damit als Nachfolger von Mario Götze eingeplant ist, ist der BVB in der Offensive schon wieder hervorragend aufgestellt. Kommen könnte allerdings als weitere Alternative für den Angriff noch der zuletzt auf Leihbasis für den FC Augsburg spielende Südkoreaner Dong-Won Ji.

Gesucht wird außerdem noch nach einem Außenverteidiger, der nach Möglichkeit beidseitig eingesetzt werden kann. Weil es links keine gelernte Alternative zu Marcel Schmelzer gibt und rechts der eigentlich als Backup für die Innenverteidigung geholte Sokratis bis zum Winter den verletzt ausfallenden Lukasz Piszczek ersetzen muss, drückt auf diesen beiden Positionen der Schuhe am meisten, auch wenn Allzweckwaffe Kevin Großkreutz jederzeit einspringen könnte.

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