In den vergangenen beiden Jahren war Kevin Großkreutz eine feste Größe in der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp und hatte so großen Anteil am Gewinn der beiden deutschen Meisterschaften sowie des DFB-Pokals. Durch die zunehmende Konkurrenz hat der gebürtige Dortmunder seinen Stammplatz auf dem linken Flügel aber eingebüßt und stand in der neuen Saison nur noch zweimal in der Startelf.

Diese Entwicklung dürfte ein Grund dafür sein, warum der 24-Jährige bislang das Angebot seines erklärten Lieblingsklubs, den er schon als Kind und Jugendlicher von der Südtribüne aus unterstütze, seinen bis 2014 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, bislang nicht angenommen hat. Es ist stattdessen davon auszugehen, dass Großkreutz abwartet, wie sich seine Einsatzzeiten in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln. Sollten auch dann Marco Reus, Mario Götze, Ivan Perisic und der derzeit allerdings verletzte Jakub Blaszczykowski öfter unter den ersten Elf zu finden sein als er selbst, ist nicht auszuschließen, dass sich er gebürtige Dortmunder anderweitig orientiert.

Dass Großkreutz von einem Engagement in der englischen Premier League träumt, wohin er mit seiner körperbetonten und sehr einsatzfreudigen Spielweise gut passen würde, ist jedenfalls kein Geheimnis. Kommt im nächsten Jahr eine konkrete Offerte und ist Großkreutz dann noch immer öfter auf der Bank als auf dem Spielfeld zu finden, scheint ein vorzeitiger Wechsel gegen eine millionenschwere Ablöse möglich.

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