Beim BVB ist einer der Leistungsträger der vergangenen beiden Jahre zurück: Julian Weigl. In der Länderspielpause ist der 21-jährige „Sechser“ wieder voll ins Training eingestiegen, nachdem er sich am 33. Spieltag der Vorsaison beim Gastspiel in Augsburg einen Köchelbruch zugezogen hatte.

Nun steht Weigl wieder zur Verfügung und dürfte in Freiburg erstmals wieder zum Kader der Borussen zählen. Natürlich brennt der Nationalspieler, der unter Thomas Tuchel kaum eine Spielminute verpasst hat, auf sein Comeback. Doch dabei gibt es einen Problem: Der neue Trainer der Borussia hält in seinem 4-3-3-System nur eine Position im zentralen Mittelfeld bereit.

Bosz hat die Qual der Wahl

Und auf dieser hat sich in der bisherigen Saison einer in den Vordergrund gespielt, der unter Tuchel kaum Schnitte gesehen hat: Nuri Sahin. Der 29-jährige brillierte bislang auf der Position des „Sechsers“, die im Pressing-System von Bosz wieder deutlich mehr seinen Fähigkeiten entgegen kommt, als es in Tuchels Ballbesitz-Fußball der Fall war. So hat Bosz nun die Qual der Wahl zwischen Weigl und Sahin.

Insbesondere dadurch, dass Sahin die gesamte Vorbereitung mitmachen konnte und sich derzeit enorm formstark präsentiert, dürfte die Wahl wohl zunächst weiterhin auf den Deutsch-Türken fallen. Bis zum 30. September bestreitet die Borussia jedoch noch ganze sieben Pflichtspiele, weswegen auch Weigl im Laufe des Monates auf seine Einsätze kommen dürfte. Da die Dortmunder möglichst lange auf allen drei Hochzeiten tanzen wollen, kann es nur von Vorteil sein, zwei starke Kräfte für diese Position zu haben, unter denen die Belastung verteilt werden kann. Der BVB wird beide gut gebrauchen können.

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