Borussia Mönchengladbach: Eberl entspannt bei Plea

Sportdirektor zufrieden mit Ambitionen

In der Sturmspitze der Fohlen gesetzt: Alassane Plea (v.). ©Imago/Norbert Schmidt

Als Tabellendritter ist Borussia Mönchengladbach auf direktem Kurs in Richtung Champions League. Natürlich weckt die starke Hinrunde einiger Fohlen bei anderen Klubs Begehrlichkeiten. Alassane Plea, im Sommer erst aus Nizza verpflichtet, befeuerte diese mit einem Interview in seiner französischen Heimat, in dem er Mönchengladbach als „Zwischenschritt“ bezeichnete.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hat damit aber keinerlei Probleme. „Wir wollen ja Spieler mit Ambitionen – und diese hat auch Alassane“, sagte er dem Kicker (Ausgabe vom 07. Januar), stellte aber auch klar: „Ich kann ausschließen, dass uns Alassane im Sommer verlassen wird.“

Gladbach hat die Trümpfe in der Hand

23 Millionen Euro bezahlte die Borussia für den Angreifer im Sommer und stattete ihn mit einem Vertrag bis 2023 aus. Da dieser keine Ausstiegsklausel beinhaltet, halten Eberl und Mönchengladbach die Zügel fest in der Hand.

Plea etablierte sich auf Anhieb in der Startformation, ist als zentrale Spitze im von Trainer Dieter Hecking praktizierten 4-3-3-System gesetzt. Er stand an allen 17 Spieltagen der Hinrunde auf dem Platz, 15 Mal in der Startelf. Dabei gelangen ihm neun Tore und drei Vorlagen.

Darüber hinaus überzeugte der Franzose auch im Spiel gegen den Ball und debütierte Ende November erstmals in der Nationalmannschaft. Beim 1:0-Sieg des Weltmeisters gegen Uruguay wurde der 25-Jährige in der Schlussphase eingewechselt.