Endlich hat Max Eberl seinen Wunsch-Spieler. Schon 2014 und 2016 wollte die Borussia aus Mönchengladbach Matthias Ginter verpflichten. 2014 entschied sich der damalige Freiburger für die andere Borussia aus Dortmund. 2016 war Ginter zwar an einem Wechsel interessiert, der BVB setzte einem Wechsel jedoch den Riegel vor. Nun hat es also im dritten Anlauf geklappt: Für kolportierte 17 Mio. € wechselt der Innenverteidiger von der einen zur anderen Borussia.

In Dortmund kam der inzwischen 23-jährige zwar regelmäßig zu seinen Einsätzen, konnte sich jedoch nie einen wirklichen Stammplatz in der Innenverteidigung erkämpfen. Da der BVB in Ömer Toprak und Dan-Axel Zagadou zwei weitere Spieler auf dieser Portion verpflichtete, wollte Ginter sich verändern. Eberl stach im Poker um den gebürtigen Freiburger prominente Konkurrenz aus. So sollen einige Vereine aus England, RB Leipzig, der HSV und auch die TSG Hoffenheim interessiert gewesen sein.

Beachtliche Titelsammlung

Und obwohl Ginter sich in Dortmund durchaus auch Kritik ausgesetzt sah, kann der, mit seinen erst 23 Jahren noch immer junge, Innenverteidiger schon eine beachtliche Titelsammlung vorweisen. So gehörte er dem Weltmeister-Kader an und holte 2014 mit dem DFB-Team in Rio den Titel, wenn auch ohne Einsatz im Turnier. Hinzu kommen die olympische Silber-Medaille 2016, sowie die Siege im Confed-Cup und im DFB-Pokal 2017. 

Eine beachtliche Vita für einen 23-jährigen, der mit seiner Erfahrung in Gladbach schnell zum Führungsspieler reifen soll. Nachdem Andreas Christensen die Elf vom Niederrhein wieder in Richtung Chelsea verlassen hat (Ende des Leihgeschäfts), konnte die Lücke in der Hintermannschaft der „Fohlen“ somit adäquat geschlossen werden.

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