Nach der Verletzung von Luuk de Jong, der nach dem Tritt von Joey Barton im Europa-League-Spiel gegen Olympique Marseille vergangenen Donnerstag operiert werden musste und wohl vor dem Winter nicht mehr eingesetzt werden kann, hat sich Trainer Lucien Favre beim Spiel in Hanover (3:2) dafür entschieden, Igor de Camargo zusammen mit dem etwas hängenden Patrick Herrmann im Angriff aufzubieten und Peniel Mlapa sowie Mike Hanke zunächst auf der Bank zu lassen.

Allein diese Tatsache zeigt, dass Gladbach im Angriff sehr breit aufgestellt ist und auch über einiges an Qualität verfügt, auch wenn die Stürmer in dieser Saison noch nicht wie erhofft getroffen haben. Wohl auch deshalb halten die Verantwortlichen um Favre und Sportdirektor Max Eberl Ausschau nach weiteren Verstärkungen, wobei sich in den letzten Tagen der Name von Joel Pohjanpalo sehr hartnäckig rund um den Borussia-Park hält.

Nachdem der „Kicker“ vom Interesse der Borussia an dem erst 18 Jahre alten Finnen, dessen Vertrag bei Serienmeister HJK Helsinki noch bis Ende 2015 läuft, berichtete, wird fleissig über die mögliche Verpflichtung des als hochtalentiert geltenden Pohjanpalo spekuliert. Die Bilanz des 1,76 Meter großen Rechtsfuß liest sich mit elf Toren in 28 Einsätzen in dieser Saison jedenfalls vielversprechend und auch international hat Pohjanpalo in der finnischen U21 und in der Qualifikation zur Champions League bereits getroffen und sein Können aufblitzen lassen.

Weil neben Gladbach aber auch zahlreiche andere Vereine aus Europa ein Auge auf Pohjanpalo geworfen haben und überdies Helsinki am längeren Hebel sitzt, würde eine Verpflichtung aber wohl kein Schnäppchen.

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