Mit Yann Sommer, Ibrahima Traore, Andre Hahn und Fabian Johnson hat Borussia Mönchengladbach schon frühzeitig die ersten vier Neuzugänge für die kommende Saison perfekt gemacht. Bei diesem Quartett wird es aber nicht bleiben. So suchen die Verantwortlichen der Borussia um Sportdirektor Max Eberl und Trainer Lucien Favre noch nach weiteren Verstärkungen, insbesondere für den Offensivbereich.

Eberl, der weiterhin keine „verrückten Sachen“ machen will, dementierte in der „Rheinischen Post“ nun aber Spekulationen, laut denen Joselu der dritte Angreifer hinter Raffael und Max Kruse werden könnte. Der zuletzt von der TSG 1899 Hoffenheim an Eintracht Frankfurt verliehene Spanier passt laut dem Gladbacher Sportchef nicht ins Profil des gesuchten Angreifers: „Joselu ist nicht der Mann, den wir suchen, so viel kann ich sagen. Und dass es für uns keinen Sinn macht, einen echten Stoßstürmer zu suchen, liegt auf der Hand. Wir haben mit Luuk de Jong einen der besten jungen Stoßstürmer geholt, und dieser Typ hat bei uns nicht funktioniert.“

Während man in Gladbach hofft, einen zahlungskräftigen Abnehmer für de Jong zu finden, um die vor zwei Jahren bezahlte Ablöse von zwölf Millionen Euro für den Niederländer zumindest ansatzweise wieder hereinholen zu können, soll einem Bericht des „Express“ zufolge der 20 Jahre alte Alessandro Schöpf aus der zweiten Mannschaft des FC Bayern München bald das Bundesliga Trikot von Borussia Mönchengladbach tragen.

Den österreichischen U21-Nationalspieler dürften die Bayern allerdings nicht ganz abgeben, da Trainer Pep Guardiola dem Vernehmen nach große Stücke auf Schöpf hält. Eine Ausleihe des offensiven Mittelfeldspielers, der auch auf dem rechten Flügel spielen kann, wäre aber wohl möglich.

Kommentare