Obwohl Borussia Mönchengladbach im Winter mit Igor de Camargo einen Angreifer an die TSG 1899 Hoffenheim abgegeben hat, sind die Aktien von Mike Hanke im Hinblick auf einen Stammplatz bzw. regelmäßige Einsätze nicht gewachsen. Seit der Winterpause kam der 29 Jahre alte Angreifer lediglich zu drei Einwechslungen jeweils in der Schlussphase der bisherigen vier Partien, womit er natürlich nicht zufrieden ist.

Insbesondere auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ganz Deutschland noch vor einem Jahr über die mögliche Rückkehr Hankes in die Nationalelf diskutierte, zeigt sich der Blondschopf im „Express“ frustriert, zugleich aber auch kämpferisch: „Dass ich in drei oder vier Spielen auf 25 Minuten Einsatzzeit komme, ist enttäuschend. Ich werde aber weiter jeden Tag beißen. Vielleicht darf ich bald wieder von Beginn an ran.“

Und obwohl er bislang noch zögert, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag zu verlängern, macht Hanke auch keinen Hehl daraus, gerne in Gladbach bleiben zu wollen: „Ich würde gerne verlängern. Nach Karneval soll es noch einmal ein Gespräch mit Max Eberl geben. Ich fühle mich sehr wohl bei Borussia. Nirgendwo ist mir bislang solch ein Respekt und Anerkennung entgegengebracht worden wie bei diesem Klub.“

Sollte sich seine Situation aber nicht bessern, ist auch ein Abschied vom Niederrhein nicht gänzlich ausgeschlossen. Mit dem Hamburger SV und Hertha BSC sollen laut „Express“ zwei Vereine Interesse bekunden.

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