Grudsätzlich herrscht auf dem Transfermarkt seit dem 31. August und dem Ende der Transferperiode I eigentlich Ruhe. Borussia Mönchengladbach stellt da eine Ausnahme dar, vergeht doch kein Tag, an dem nicht neue Gerüchte über einen Profi des Tabellenvierten der vergangenen Bundesliga-Saison auftauchen.

Konkret über das angebliche Interesse von Inter Mailand und den Tottenham Hotspurs an seinen Diensten geäußert hat sich nun Rechtsaußen Patrick Herrmann gegenüber der „Rheinischen Post“, der verdeutlichte, dass diese aus England kommenden Spekulationen wohl keine Grundlage haben: „Ich habe das mitbekommen, schließlich lese ich ja auch Zeitung. Natürlich sind solche Summen irgendwo schmeichelhaft. Aber ganz ehrlich: Das sollte man nicht überbewerten. Von meinem Berater habe ich davon gar nichts gehört. Das sind alles nur Gerüchte.“

Während außerdem Lazio Rom an Granit Xhaka interessiert sein soll, der indes erst im Sommer vom FC Basel an den Niederrhein gewechselt ist und einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat, stammt die neueste Meldung aus Spanien und besagt, dass der FC Sevilla ein Auge auf Tony Jantschke geworfen hat.

Laut „transfernewscentral.com“ wollen die Andalusier den 22 Jahre alten Rechtsverteidiger schon in der Winterpause verpflichten, wobei als Ablöse rund vier Millionen Euro im Gespräch sind. Nachdem Gladbachs Sportdirektor Max Eberl angesprochen auf die Gerüchte um Xhaka und Herrmann erst kürzlich erklärt hatte, im Winter keine Spieler verkaufen, sondern höchsten einen neuen Akteur hinzuholen zu wollen, darf man die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs von Jantschke allerdings getrost als vernichtend gering bezeichnen.

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