Borussia Mönchengladbach: Raffael geht

Vertrag des Routiniers wird nicht verlängert

Exakt 200 Pflichtspiele bestritt Raffael im Gladbach-Dress.

Nach sieben Jahren trennen sich die Wege von Raffael und Borussia Mönchengladbach. ©imago images/MIS

Nach sieben Jahren werden sich im Sommer die Wege von Borussia Mönchengladbach und Raffael trennen. Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, wird der auslaufende Vertrag mit dem 35-Jährigen nicht verlängert.

„Er war ein Gesicht der letzten Jahre und hat es verdient, sich von den Fans zu verabschieden. Es war eine sportliche Entscheidung. Es waren offene Gespräche, daher geht es gut auseinander“, sagte Manager Max Eberl zur Entscheidung.

200 Mal für die Borussia im Einsatz

Nach Stationen bei Hertha BSC und Schalke wechselte Raffael im Sommer 2013 von Dynamo Kiev an den Niederrhein, wo er auf Anhieb zur Verstärkung wurde. Mit 14 Treffern und acht Vorlagen führte der Offensiv-Allrounder die Borussia in seinem ersten Jahr in die Europa League, auch in den folgenden Jahren war die positive sportliche Entwicklung der „Fohlen“ eng mit seinen Leistungen verknüpft.

Nachdem er bereits in der Spielzeit 2018/19 immer wieder von Verletzungen ausgebremst und lediglich 14 Bundesliga-Partien bestritt, konnte sich der Rechtsfuß unter dem neuen Trainer Marco Rose keinen Stammplatz mehr erkämpfen.

So stehen in der am kommenden Samstag zu Ende gehenden Saison bislang nur 58 Bundesliga-Minuten verteilt auf sieben Partien in seiner Statistik. Insgesamt bestritt der Brasilianer 200 Pflichtspiele für die Borussia, in denen er an 106 Toren direkt beteiligt war (71 Treffer, 35 Vorlagen).