Bei Borussia Mönchengladbach laufen die Planungen für die kommende Saison, in der nach Möglichkeit wieder der Sprung nach Europa gelingen soll, auf Hochtouren. Während Max Kruse vom SC Freiburg als Neuzugang bereits fest steht und bei Christoph Kramer (Bayer Leverkusen) nur noch die offizielle Verkündung des für zwei Jahre anberaumten Leihgeschäfts auf sich warten lässt, arbeitet Sportdirektor Max Eberl an weiteren Verstärkungen für den Offensivbereich.

Bekannt ist seit langem, dass Trainer Lucien Favre seinen ehemaligen Schützling aus Berliner Zeiten, den Brasilianer Raffael, über Gebühr schützt und gerne nach Gladbach lotsen würde. Noch ist aber offen, ob der FC Schalke 04 den von Dynamo Kiew bis Ende Juni ausgeliehenen Spielmacher fest verpflichtet oder weiter ausleiht. Sollte Schalke Raffael ziehen lassen, soll sich Gladbach laut „Express“ in Lauerstellung befinden.

Darüber hinaus spielt neben Moritz Leitner (Borussia Dortmund) und Leon Goretzka (VfL Bochum), die als talentierte Alternativen für das zentrale Mittelfeld ins Visier genommen wurden, offenbar auch Xherdan Shaqiri vom FC Bayern München in den Überlegungen der Borussen-Verantwortlichen eine Rolle. Der vor einem Jahr vom FC Basel nach München gewechselte Schweizer hat seine Qualitäten zwar nachdrücklich unter Beweis gestellt, doch angesichts der durch die Verpflichtung von Mario Götze noch einmal größer werdende Konkurrenz im Bayern-Mittelfeld steigen Shaqiris Chancen auf regelmäßige Einsätze nicht. Somit erscheint das Gladbacher Gedankenspiel, den schnellen Dribbelkönig ausleihen zu können, nicht ganz abwegig. Allzu groß dürften die Aussichten aber auch nicht sein, setzt man beim FC Bayern doch auf einen in der Breite starken Kader.

Kommentare