Obwohl Borussia Mönchengladbach im Sommer mit Peniel Mlapa und vor allem Luuk de Jong zwei neue Angreifer für zusammen knapp 15 Millionen Euro verpflichtet und damit die von Borussia Dortmund für Marco Reus erhaltene Ablöse in Höhe von 17,1 Millionen Euro fast in vollem Umfang reinvestiert hat, plagen den Traditionsklub vom Niederrhein Probleme in der Offensive.

Seitdem de Jong, der immerhin auf einem guten Weg war, verletzungsbedingt ausfällt, versucht sich meist Igor de Camargo mit eher mäßigem Erfolg im Sturmzentrum, auch wenn der gebürtige Brasilianer am Wochenende gegen den SC Freiburg beim 1:1 immerhin die Gladbacher Führung erzielt hatte. Weil auch der von Verletzungen zurückgeworfene Mlapa den Beweis seiner Klasse bislang schuldig geblieben ist und Mike Hanke in der Gunst von Trainer Lucien Favre nicht mehr allzu hoch zu stehen scheint, ist durchaus möglich, dass die Borussia im Winter für den Angriff noch einmal nachbessert.

Nachdem sich der Name von Joel Pohjanpalo seit Wochen hartnäckig rund um den Borussia-Park hält, wurden die Spekulationen über eine bevorstehende Verpflichtung des 18 Jahre alten Angreifers von HJK Helsinki dadurch noch einmal befeuert, dass dieser am Samstag gegen Freiburg im Stadion weilte. Sollte Pohjanpalo tatsächlich kommen, müsste Gladbach eine Ablöse zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro nach Helsinki überweisen. Allerdings hat die Borussia wohl reichlich Konkurrenz, sodass der Wechsel des Stürmertalents noch lange nicht in trockenen Tüchern ist.

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