Borussia Mönchengladbach verleiht Villalba

Angreifer soll Spielpraxis sammeln

Julio Villalba im Benefizspiel gegen Zwickau.

Julio Villalba verlässt Borussia Mönchengladbach für sechs Monate. ©imago images/Picture Point

Im Januar 2017 verpflichtete Borussia Mönchengladbach Julio Villalba vom paraguayischen Erstligisten Cerro Porteno und verlieh ihn direkt ein halbes Jahr in seine Heimat. Nun kehrt der 21-Jährige dem Niederrhein erneut den Rücken und schließt sich für das kommende Halbjahr dem österreichischen Bundesligisten SCR Altach an.

„Julio ist ein großes Talent. Da er als Paraguayer aber leider nicht für unsere U23 spielberechtigt und die Konkurrenz bei den Profis enorm groß ist, ist er zuletzt wenig zum Einsatz gekommen“, erklärt Sportdirektor Max Eberl die Gedankenspiele hinter der halbjährigen Leihe.

Große Konkurrenz bei der Borussia

Für Mönchengladbach lief er bislang ein Mal auf, bei der 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am 3. Spieltag der Spielzeit 2017/18 wurde er in der Schlussphase eingewechselt. In der laufenden Saison schaffte es der Mittelstürmer unter Trainer Marco Rose noch nicht in den Spieltagskader.

In der Sturmspitze hat Villalba, wie von Eberl angesprochen, aber auch einige Hochkaräter vor der Nase. Mit Breel Embolo, Marcus Thuram und Alassane Plea stehen Mönchengladbach gleich drei Akteure zur Verfügung, die von Rose auch immer wieder auf den Flügeln eingesetzt werden.

Da Einsätze in der U23, die in der Regionalliga West an den Start geht, nicht möglich sind, soll er in Altach weitere Spielpraxis sammeln. Als Tabellenachter weist der SCR bereits neun Punkte Rückstand auf den sechsten Platz auf, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt. Die Plätze sieben bis zwölf hingegen spielen am Saisonende die Abstiegsrunde aus. In Mönchengladbach besitzt Villalba noch einen Vertrag bis Sommer 2021.