Nachdem ihm in den vergangenen Tagen durch die Nichtberücksichtigung in den Vorbereitungsspielen schon aufgezeigt wurde, dass seine Perspektiven nur noch begrenzt sind, hat Igor de Camargo nun auch offiziell erfahren, in den Planungen von Borussia Mönchengladbach nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Eine entsprechende Unterredung bestätigt der brasilianische Angreifer mit belgischem Pass nun gegenüber „Bild“, wobei er dabei betonte, dass er der Borussia nicht zwingend den Rücken kehren werde: „Ich hatte ein gutes Gespräch mit Max Eberl und Lucien Favre, weiß woran ich bin. Ich möchte aber nur zu einem richtig guten Verein. Da gibt es bisher noch keine konkreten Angebote. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass ich bei Gladbach bleibe. Schließlich habe ich mit dem Verein einen gültigen Vertrag geschlossen.“

Unter einem guten Verein scheint de Camargo die angeblich interessierten belgischen Spitzenklubs RSC Anderlecht und Standard Lüttich sowie den FC Sao Paulo aus Brasilien jedenfalls nicht einzuordnen. So betonte der 29 Jahre alte Angreifer im „Kicker“ auch, dass er am liebsten in Deutschland bleiben würde, wobei sich in der Bundesliga bislang keine Türen geöffnet haben.

Dies könnte sich aber möglicherweise ändern, sollte der geplante Wechsel von Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg zu Eintracht Frankfurt nicht zustande kommen. Für diesen Fall spekulieren die „Frankfurter Rundschau“ und die „Frankfurter Neue Presse“, dass de Camargo ein Thema bei der Eintracht, die noch einen neuen Stürmer verpflichten möchte, werden könnte. Allerdings ist genau wie bei Lakic, der in Wolfsburg 2,6 Millionen Euro per annum kassieren soll, fraglich, ob die Eintracht de Camargos geschätztes Jahresgehalt von 1,8 Millionen Euro zahlen kann und will.

Kommentare