Als erster Bundesligist hat Schlusslicht Eintracht Braunschweig am Donnerstag die Vorbereitung auf die Rückrunde aufgenommen. Trainer Torsten Lieberknecht will bis zum Rückrundenstart nichts unversucht lassen, um seinen Kader bestmöglichst für die verbleibenden 17 Spieltage zu präparieren, an denen doch noch das Wunder Klassenerhalt geschafft werden soll.

Bereits am Montag startet der Aufsteiger deshalb in Richtung Andalusien, wo im Trainingslager in Novo Sancti Petri konzentriert gearbeitet werden soll. Ob dann schon der eine oder andere neue Spieler an Bord des Fliegers sitzen wird, ist im Moment fraglich. Ein Kandidat dafür ist aber der Armenier Gevorg Ghazaryan, der sich im Moment im Probetraining befindet, über dessen Zukunft beim BTSV vermutlich am Sonntag entschieden wird: „Wir beobachten in den drei Trainingseinheiten bis zum Abflug ins Trainingslager, ob Gevorg sportlich und menschlich ins Team passt, und entscheiden dann, wie wir weiter verfahren“, so Sportchef Marc Arnold im „Kicker“.


Der 25 Jahre alte Ghazaryan kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden, fühlt sich links aber wohler und wäre somit die passende Ergänzung zu Rechtsaußen Karim Bellarabi. Aktuell ist der armenische Nationalspieler vom ukrainischen Erstligisten Metalurg Donezk an den kasachischen Europa-League-Teilnehmer Schachtjor Karaganda verliehen, würde aber für einen erneuten Wechsel die Freigabe erhalten.

Weil Ghazaryan keineswegs nur den Fokus auf die Offensive richtet, sondern auch in der Defensivarbeit als fleissig gilt, wären die Grundvoraussetzungen für ein Engagement in Braunschweig gegeben. Letztlich werden aber die Trainingseindrücke darüber entscheiden, ob der 37-fache Nationalspieler einen Vertrag erhält.

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