Mit dem über weite Strecken zumindest defensiv sehr ansprechenden Auftritt beim 0:1 bei Borussia Dortmund hat sich Eintracht Braunschweig in der Bundesliga ein wenig Respekt verschafft, steht aber dennoch noch ohne jeden Punkt am Tabellenende.

Unabhängig von der nicht ganz unerwarteten Null-Punkte-Ausbeute suchen die Verantwortlichen um Sportdirektor Marc Arnold und Trainer Torsten Lieberknecht noch nach Verstärkungen, wobei bis zum Ende der Transferperiode am 31. August wohl nur noch ein Neuer kommen wird. Nachdem die Verpflichtung des Deutsch-Norwegers Lars Christopher Vilsvik, der sich zum Verbleib bei Strömsgodset IF entschieden hat, vergangene Woche etwas überraschend geplatzt ist, ist nun ein anderer Spieler aus dem hohen Norden in den Blickpunkt gerückt.

Wie das schwedische Portal „fotbolltransfers.com“ berichtet, soll sich die Eintracht für Johan Larsson von IF Elfsborg Boras interessieren. Der 23-Jährige hat drei Partien für die schwedische U-21 bestritten und wäre eine Alternative für die rechte Abwehrseite, auf der bislang der norwegische U-21-Nationalspieler Omar Elabdellaoui eingesetzt wurde, für den Trainer Lieberknecht aber auch offensiver Verwendung hätte.

Larssons Vertrag beim schwedischen Erstligisten läuft noch bis Ende des nächsten Jahres, weshalb Braunschweig wohl etwas tiefer in die Tasche greifen müsste, um den auch im rechten Mittelfeld einsetzbaren Rechtsverteidiger zu bekommen. Im Gespräch ist wie schon bei Vilsvik eine Ablöse im Bereich von einer Million Euro, die die Eintracht aber wohl relativ problemlos stemmen könnte.

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