Auch fünf Tage vor dem Bundesliga-Auftakt bei Hertha BSC am Samstag stehen mit Srdjan Lakic und Joselu lediglich zwei Angreifer im Kader von Eintracht Frankfurt. Obwohl auch der vom SC Freiburg gekommene Jan Rosenthal in der Spitze aushelfen könnte, wissen die Verantwortlichen der Hessen natürlich, dass die Personaldecke im Offensivbereich nicht zuletzt auch mit Blick auf die Doppelbelastung mit der Europa League zu dünn ist.

Deshalb arbeitet vor allem Spordirektor Bruno Hübner seit Wochen daran, noch einen zusätzlichen Stürmer unter Vertrag zu nehmen und bereits seit längerem ist es kein Geheimnis, dass der Wunschstürmer der Eintracht Vaclav Kadlec heißt und vergangene Saison für Sparta Prag in der tschechischen Gambrinus League 13 Treffer erzielt hat.

Trotz der Vertragsverlängerung von Kadlec bis 2016 vor zwei Wochen bemüht sich die Eintracht unverändert um den 21 Jahre alten tschechischen Nationalspieler, wie Vorstandsboss Heribert Bruchhagen nun im „Doppelpass“ noch einmal unterstrich und zugleich eine baldige Entscheidung in dieser Personalie ankündigte: „Wir wollen diesen Stürmer, aber der Verein Sparta Prag ist sich unschlüssig. Unser Manager Bruno Hübner soll die Sache in dieser Woche finalisieren. Ich bin gespannt, in welche Richtung das gehen wird.“

Sollte Kadlec letztlich nicht zu bekommen sein, wären andere Optionen vorhanden, wie Bruchhagen durchblicken ließ ohne ins Details zu gehen: „Es wäre ja traurig, wenn wir nicht auch Alternativen im Kopf hätten.“

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