Nach mittlerweile 505 Minuten ohne eigenes Tor unternimmt Eintracht Frankfurt am morgigen Sonntag einen erneuten Versuch, endlich wieder zu treffen und nach Möglichkeit die 40-Punkte-Marke zu überspringen, womit das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel schon frühzeitig erreicht wäre.

Die 40 Punkte, zu denen der Eintracht nur ein Zähler fehlt, sind indes nicht nur deshalb von Bedeutung, weil damit der das Saisonziel erreicht wäre, sondern vor allem auch, weil Trainer Armin Veh dann zu konkreten Gesprächen über seine Zukunft bereit wäre. Am gestrigen Freitag untermauerte der angeblich auch vom FC Schalke 04 umworbene Fußball-Lehrer noch einmal die seit langem gültige Planung bezüglich seiner Zukunft: „Falls wir dieses Spiel gewinnen oder einen Punkt holen sollten, dann geht das relativ schnell. Dann wird es in den nächsten zehn Tagen entschieden. Denn Rumeiern hasse ich wie die Pest.“

Abhängig macht Veh seine Bereitschaft zur Unterschrift unter einen neuen Vertrag indes weiterhin davon, dass Verstärkungen kommen. Besonders im Blick hat Veh dabei einen neuen Angreifer, nachdem keiner der im Kader vorhandenen Stürmer bislang regelmäßig für Tore gesorgt hat. Der von der „Sport Bild“ mit der Eintracht in Verbindung gebrachte Kevin Volland wird indes nicht nach Frankfurt wechseln.

Auch für den Fall, dass die TSG 1899 Hoffenheim absteigen sollte, wird der 20-Jährige seinen Vertrag im Kraichgau bis 2015 erfüllen müssen, wie Hoffenheims Manager Andreas Müller unmissverständlich erklärte: „Kevin hat bei uns in der ersten und zweiten Liga Vertrag. Er ist ein fester Bestandteil unserer Mannschaft. Ich werde auch in Zukunft keine anderen Gedanken haben.“

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