Mit dem ein halbes Jahr lang vereinslosen Alexander Madlung hat Eintracht Frankfurt bereits den ersten Neuzugang in der seit Neujahr und noch bis 31. Januar laufenden Winter-Transferperiode an Land gezogen. Der Defensiv-Allrounder, dessen Vertrag beim VfL Wolfsburg im Sommer nicht mehr verlängert worden ist ud der in Frankfurt vor allem als Alternative für die Innenverteidigung gedacht ist, dürfte aber nicht der einzige Neuling bei den Hessen bleiben.

Weil dank des Einzugs in die Zwischenrunde der Europa League schon rund zehn Millionen Euro in die Kassen der Eintracht geflossen sind, besteht ein gewisser Spielraum für Wintertransfers, wobei diese auch schon im Vorgriff auf den Sommer erfolgen könnten.


Ein Kandidat soll laut einem koranischen Zeitungsbericht der in der vergangenen Rückrunde vom AFC Sunderland an den FC Augsburg verliehene Dong-Won Ji sein, der sowohl in der Spitze als auch etwas hängend dahinter spielen kann. Nach einer starken Halbserie mit fünf Toren für den FCA läuft es für den 22-Jährigen in Sunderland überhaupt nicht. So kam Ji bei den Black Cats bisher nur zu fünf Einsätzen und blieb ohne Tor.

In Sunderland scheint daher die Bereitschaft zu wachsen, den 1,87 Meter großen Offensivmann ziehen zu lassen, wobei insbesondere Vereine aus Deutschland als Interessenten gehandelt werden. Neben der Frankfurter Eintracht werden auch Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach mit Ji in Verbindung gebracht. Die Chancen auf regelmäßige Einsätze wären dabei sicherlich in Frankfurt am größten.

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