Auf den ersten Blick ist Eintracht Frankfurt mit den im Sommer verpflichteten Carlos Zambrano, Vadim Demidov und Bamba Anderson, den Routiniers Heiko Butscher und Martin Amedick sowie den Nachwuchskräften Marc-Oliver Kempf und Julian Dudda in der Innenverteidigung sehr gut besetzt.

Weil Butscher und Amedick bei Trainer Armin Veh schon lange keine Rolle mehr spielen und die beiden Youngster noch Zeit benötigen, wird es schon eng, wenn einer aus dem Trio der Neuzugänge ausfällt so wie aktuell der wegen einem Zehehbruch pausierende Carlos Zambrano.

Aus diesem Grund ist es verständlich, dass die Eintracht für den Winter nicht nur Verstärkung für den Angriff, sondern auch eine weitere Alternative für die Innenverteidigung auf dem Einkaufszettel hat. Wegen des bislang überraschend guten Abschneidens steht Frankfurt über die höheren Zuschauer- und TV-Einnahmen finanziell gut da und könnte noch einmal nachbessern. Erst recht, wenn auch noch Butscher, Amedick sowie der gleichfalls ausgemusterte Rob Friend abgegeben werden könnten.

Ein Kandidat für eine Verpflichtung im Winter ist offenbar Marco Russ, der die Eintracht erst im Sommer 2011 für drei Millionen Euro in Richtung VfL Wolfsburg verlassen hat, wo der 27-Jährige aber nicht glücklich wurde und schon wieder die Freigabe erhalten würde. Nach Informationen der „Bild“ erwägt die Eintracht eine Ausleihe von Russ, der dafür aber zumindest auf Teile seines Gehalts verzichten müsste.

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