Nach dem Aufstieg hat Eintracht Frankfurt seinen Zweitliga-Kader zwar nicht runderneuert, aber doch auf einigen Positionen frisches Blut zugeführt, was mit einem überzeugenden Saisonstart belohnt wurde. Auch wenn die Elf von Trainer Armin Veh zuletzt nur noch vier Punkte aus fünf Spielen geholt hat, ist die Eintracht auf einem guten Weg, doch um dauerhaft in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen, sind wohl noch weitere Verstärkungen nötig.

Auffällig in den vergangenen Wochen war, dass es zu Takashi Inui und Stefan Aigner auf den offensiven Außenbahnen keine gleichwertigen Alternativen gibt. Zumindest setzte Veh weiter auf das aus der 2. Bundesliga vom VfL Bochum bzw. vom TSV 1860 München geholte Duo, obwohl beide zuletzt etwas schwächelten. Doch offenbar sind Benjamin Köhler und Sonny Kittel in den Augen des Trainers nicht dazu in der Lage, Inui und Aigner gleichwertig zu ersetzen, während der ebenfalls für beide Flügel in Frage kommende Karim Matmour derzeit im Angriff gebraucht wird.

Gut möglich daher, dass die Eintracht im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt und Trainer Veh einen neuen Spieler für die Außenbahnen erhält. Laut polnischen Medienberichten soll Abdou Traoré von Lechia Gdansk ein Thema in Frankfurt sein, allerdings auch beim SC Freiburg und der TSG 1899 Hoffenheim auf dem Einkaufszettel stehen. Der 23 Jahre alte Nationalspieler von Burkina Faso, der in dieser Saison in zehn Spielen der polnischen Ekstraklasa sieben Treffer erzielt hat und sowohl auf beiden Flügeln als auch im Angriff spielen kann, ist vor allem deshalb interessant, weil sein Vertrag am Jahresende ausläuft und somit im Januar eine kostenlose Verpflichtung möglich wäre.

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