Nachdem Eintracht Frankfurt trotz der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund nach dem Erreichen der Gruppenphase und dem wichtigen 2:0-Erfolg bei Eintracht Braunschweig vor der Pleite gegen den BVB mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gegangen ist, setzte es für die Verantwortlichen der Hessen nun eine Hiobsbotschaft.

Kapitän Pirmin Schwegler, der sich gerade nach Formschwäche und aufgearbeiteten Fitnessdefiziten wieder der Stammelf angenähert hatte, erlitt im Abschlusstrainings der Schweizer Nationalmannschaft vor der Partie gegen Island eine Verletzung am linken Knie, die sich bei eingehenden Untersuchungen schnell als Innenbandriss herausstellte. Schwegler muss mit dieser Verletzung operiert werden und steht Trainer Armin Veh mehrere Wochen nicht zur Verfügung. Dass der zentrale Mittelfeldspieler vor der Winterpause noch einmal seine Top-Form erreichen wird, ist somit eher fraglich.


Unterdessen soll sich die Eintracht für den Winter schon nach einer weiteren Alternative für den Angriff umsehen, in dem der zuletzt von Sparta Prag losgeiste Vaclav Kadlec gleich zur Nummer eins aufgestiegen ist und die ausgeliehenen Srdjan Lakic und Joselu sich steigern müssen, wollen sie über diese Saison hinaus eine Zukunft in Frankfurt haben.

Als möglichen neuen Stürmer soll Frankfurt laut „ghanasoccernet.com“ den 22 Jahre alten Samuel Afum vom Schweizer Spitzenklub Young Boys Bern im Visier und mehrfach beobachtet haben. Der Ghanaer ist in Bern zwar kein Stammspieler, soll aber über Potential verfügen, wobei fraglich ist, ob die Eintracht eine siebenstellige Ablöse für Afum bezahlen würde. Denn für weniger, als die erst Anfang 2013 an den ägyptischen Klub Smouha SC bezahlten 1,1 Millionen Euro dürfte Bern das Stürmertalent trotz bislang eher überschaubarer Leistungen kaum ziehen lassen.

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