Obwohl es gestern mit dem 1:2 beim VfB Stuttgart die zweite Niederlage der Saison setzte, befindet sich Eintracht Frankfurt mit 19 Punkten auf Rang drei nach wie vor in einer im Sommer nicht für möglich gehaltenen Position, die es den Verantwortlichen ermöglicht, schon zum jetzigen Zeitpunkt über diese Spielzeit hinaus zu denken.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Personalien von Trainer Armin Veh, der über seinen auslaufenden Vertrag allerdings erst sprechen will, wenn der Klassenerhalt unter Dach und Fach ist, sowie den beiden Jungstars Sebastian Rode und Sebastian Jung. Während sich Rechtsverteidiger Jung unlängst sehr positiv äußerte und sich einen langfristigen Verbleib bei der Eintracht wohl gut vorstellen kann, erweisen sich die Gespräche beim vielumworbenen, aber noch bis 2914 gebundenen Rode als deutlich schwieriger. Dem „Kicker“ zufolge wollen beide Seiten nun eine Verhandlungspause vereinbaren und erst im Winter wieder sprechen, damit das Thema nicht die sportlichen Belange in den Hintergrund drängt.

Sportlich überhaupt keine Rolle spielt Rob Friend, der sich im Winter erneut intensiv um einen neuen Arbeitgeber bemühen will. Das Problem bei dem kanadischen Angreifer ist allerdings dessen hochdotierter Vertrag, der Interessenten abschreckt, zumal Friend natürlich auch keine allzu großen Einbußen wird hinnehmen wollen. Ob es der Eintracht gelingt, Friend an den Mann zu bringen, darf daher durchaus als fraglich bezeichnet werden.

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