Nachdem Winter-Zugang Srdjan Lakic, der bis 2014 vom VfL Wolfsburg ausgeliehen wurde, in den vergangenen Wochen zu seiner alten Treffsicherheit aus Zeiten beim 1. FC Kaiserslautern gefunden zu haben scheint, sind die Sorgenfalten der Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt in Bezug auf den zuvor lange harmlosen Angriff deutlich geringer geworden.

Nichtsdestotrotz möchte Trainer Armin Veh für die neue Saison mindestens einen neuen Stürmer, der zusammen mit Lakic dafür sorgen soll, dass die Eintracht sich zumindest im Mittelfeld der Tabelle etablieren und vielleicht auch wieder den Blick nach oben richten kann.

Ein seit Wochen gehandelter heißer Kandidat ist dabei Daniel Ginczek, der in den vergangenen neun Spielen für den FC St. Pauli zehn Treffer erzielt und sich somit nachdrücklich für seinen persönlichen Aufstieg in die Bundesliga empfohlen hat. Allerdings hat Frankfurt beim Werben um den 22-Jährige, der noch Borussia Dortmund gehört, aber vom BVB voraussichtlich verkauft wird, starke Konkurrenz. So sollen auch der 1. FC Nürnberg und der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse an der Verpflichtung Ginczeks haben, wobei das Rätsel um dessen Zukunft bald gelöst wird. In „Bild“ kündigte der durchschlagskräftige Angreifer eine Entscheidung für die kommenden Tage an. Die Tendenz scheint dabei aber zu Nürnberg zu gehen.

Unterdessen verlautet aus Rumänien, dass die Eintracht eine Ablöse von zwei Millionen Euro für Marius Alexe von Dinamo Bukarest geboten haben soll. Der 23-Jährige, der bislang sechs Länderspiele für Rumänien bestritten hat, kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf dem linken Flügel spielen, wo bislang keine Alternative zu Takashi Inui vorhanden ist. Treffsicher wäre Alexe, der auch mit Werder Bremen in Verbindung gebracht wird, jedenfalls, wie 14 Tore in 28 Spielen in der laufenden Saison in Rumänien zeigen.

Kommentare