Für Eintracht Frankfurt stehen enorm wichtige Wochen an. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Hessen als Überraschungsaufsteiger sogar in die Champions League einziehen könnten, sondern vor allem darum, das Erfolgsteam samt Trainer zusammenzuhalten.

Während die Gespräche mit Trainer Armin Veh über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages in Kürze beginnen werden, dürften sich die Spekulationen um die Zukunft der beiden Jungstars Sebastian Jung und Sebastian Rode noch hinziehen. So ist bei Rode, der keinesfalls im Sommer abgegeben werden soll, ein ablösefreier Verlust im Sommer 2014 zu befürchten und Jung könnte schon nach dieser Saison den Verein für eine festgeschriebene Ablöse von 2,5 Millionen Euro verlassen, obwohl auch sein Vertrag noch bis 2014 läuft.

An Interessenten für Jung mangelt es jedenfalls nicht und auch wenn die Eintracht durchaus Hoffnung hat, das Eigengewächs längerfristig binden zu können, tun die Verantwortlichen um Sportdirektor Bruno Hübner gut daran, sich nach Alternativen umzusehen. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ soll so Sascha Riether in den Überlegungen der Eintracht eine Rolle spielen.

Der 29-Jährige ist noch bis Saisonende an den FC Fulham verliehen und steht ab Sommer wieder beim 1. FC Köln unter Vertrag, den er aber dank einer Ausstigsklausel für 1,8 Millionen Euro verlassen könnte. Aktuell ist die Zukunft des zweimaligen Nationalspielers, der in der englischen Premier League als einer der besten Rechtsverteidiger gilt offen, auch wenn Fulham ihn gerne halten würde. Sollte die Eintracht mit der Perspektive auf das internationale Geschäft locken, scheint ein Wechsel nach Frankfurt durchaus möglich. Am liebsten wäre es der Eintracht aber sicherlich, Jung zur Verlängerung bewegen zu können.

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