Bei Eintracht Frankfurt laufen in diesen Tagen die Planungen für die Zukunft auf Hochtouren. Nach 30 Punkten aus den ersten 17 Spielen können Trainer Armin Veh und Sportdirektor Bruno Hübner sich dabei in aller Ruhe mit diversen Personalien befassen ohne unter Druck zu stehen und für die Rückrunde noch dringend Verstärkung an Land ziehen zu müssen.

Nichtsdestotrotz steht die Eintracht übereinstimmenden Pressemeldungen zufolge unmittelbar davor, Marco Russ vom VfL Wolfsburg auszuleihen. Der erst im Sommer 2011 aus Frankfurt nach Wolfsburg gewechselte Innenverteidiger wird demnach am kommenden Mittwoch zum Trainingsauftakt den obligatorischen Medizincheck absolvieren und anschließend einen Vertrag als Leihspieler bis zum Saisonende unterzeichnen. Im kommenden Sommer kann die Eintracht Russ dann für eine Million Euro fest verpflichten.

Dagegen ist noch völlig offen, ob mit Srdjan Lakic ein weiterer Spieler von den Wölfen zur Eintracht kommt. Gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ betonte Sportdirektor Hübner, dass der kroatische Angreifer „momentan kein Thema“ sei. Voraussetzung dafür, dass neben Russ auch noch ein Stürmer kommen kann, ist, dass zuvor ein Angreifer abgegeben wird, wobei insbesondere Rob Friend den Verein verlassen soll. Geht der Kanadier, könnte das Thema Lakic doch noch einmal fahrt aufnehmen.

Derweil berichtet „itasportpress.it“, dass der unter anderem von Inter Mailand umworbene Sebastian Jung kurz vor einer Vertragsverlängerung bei der Eintracht stehen soll. Gelingt es Hübner, den Rechtsverteidiger zu halten, wäre dies womöglich auch ein Signal an den ebenfalls von zahlreichen Spitzenklubs umgarnten Sebastian Rode, ebenfalls ein neues Arbeitspapier zu unterzeichnen.

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