In der vergangenen Saison hatte Sonny Kittel mit drei Treffer in elf Spielen auch seinen Anteil am souveränen Aufstieg von Eintracht Frankfurt in die Bundesliga, doch seit dem Sommer spielt das 19 Jahre alte Eigengewächs unter Trainer Armin Veh fast keine Rolle mehr.

Lediglich in der Schlussphase des 3:3 gegen Borussia Dortmund durfte Kittel, der zuletzt zweimal in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga spielte, für sechs Minuten ran und gehört ansonsten in der Regel nicht einmal zum Kader.

Weil die Verantwortlichen der Eintracht aber vom Talent des offensiven Mittelfeldspielers, der derzeit vor allem aufgrund der großen Konkurrenz durch Alexander Meier, Takashi Inui und Stefan Aigner nicht zum Zug kommt, überzeugt sind, ist es auch kein Thema, Kittel zu verkaufen. Ein Leihgeschäft ist dagegen durchaus möglich, wobei Kittel dafür nicht einmal umziehen möchte. So gibt es Planspiele, dem U20-Nationalspieler beim Stadtrivalen FSV Frankfurt zu mehr Spielpraxis auf hohem Niveau zu verhelfen, wie Finanzvorstand Axel Hellmann in „Bild“ verrät: „Wirtschaftlich bringt uns das nicht viel, aber man muss schauen, dass man das Beste für den Jungen tut – und damit auch für uns. Er kann sich besser entwickeln, wenn er spielt. Grundsätzlich bin ich dafür, die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zum FSV auch für sportliche Themen zu nutzen.“

Gut möglich daher, dass Kittel schon im Winter an den Bornheimer Hang wechselt und zumindest in der Rückrunde das Trikot des FSV trägt.

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