Mit 30 Punkten aus den ersten 17 Spielen hat Eintracht Frankfurt als Aufsteiger eine kaum für möglich gehaltene Hinrunde gespiet, die den Hessen mit Platz vier vor Beginn der Rückrunde sogar alle Möglichkeiten auf den Einzug in den Europapokal lässt.

Dennoch war Trainer Armin Veh mit seiner Mannschaft im Laufe der ersten Halbserie nicht uneingeschränkt zufrieden. Während die Abwehr meist solide verteidigte und das Mittelfeld mit Pirmin Schwegler und Sebastian Rode defensiv sowie Alexander Meier, Takashi Inui und Stefan Aigner offensiv zum Prunkstück wurde, ließ die Durchschlagskraft im Angriff zu wünschen übrig, was nicht zuletzt daran lag, dass der von der SpVgg Greuther Fürth losgeeiste Oliver Occean nie an seine Leistungen aus der vergangenen Saison anknüpfen konnte.

Diese Schwachstelle will die Eintracht nun im Winter nach Möglichkeit mit einem neuen Angreifer beheben, wobei dieser auch unabhängig vom geplanten Verkauf von Rob Friend kommen kann, sofern finanziell machbar. Bei Wunschspieler Srdjan Lakic, der zunächst beim VfL Wolfsburg seine Chance suchen will, stehen die Chancen der Eintracht indes nicht sonderlich gut. Beim kroatischen Angreifer wäre allenfalls eine Ausleihe möglich und selbst dann müsste Lakic Frankfurt beim Gehalt stark entgegenkommen.

Mehr als ein Leihgeschäft wäre auch bei Marko Livaja nicht möglich. Der 19 Jahre alte Kroate gilt als Riesentalent, kommt aber bei Inter Mailand über gelegentliche Einsätze nicht hinaus. Medienberichten aus Kroatien und Italien zufolge soll sich die Eintracht für Livaja interessieren, der im Vergleich zu Lakic sicherlich günstiger wäre.

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