Frankfurts Jetro Willems war nach seinem Platzverweis gegen Werder Bremen am letzten Spieltag für drei Spiele gesperrt worden. Die Eintracht legte Widerspruch ein und forderte eine Reduzierung auf zwei Spiele. Diesen Einspruch hat der DFB nun zurückgewiesen. Die Sperre des Niederländers bleibt bestehen.

Stoßen oder Schubsen?

Die Rote Karte gegen Frankfurter Defensivmann in der 32. Minute war wohl der Schlüsselmoment im Spiel der Adler-Träger gegen den SV Werder. Die 1:2 Niederlage im eigenen Stadion war das Ergebnis. Der von vielen Beobachtern nur als leichter Schubser bewertete Stoß des Verteidigers gegen Bremens Theodor Gebre Selassie zog auch noch eine längere Sperre nach sich.

Unverhältnismäßig fanden die Verantwortlichen der SGE und legten Protest ein. Darauf reagierte das zuständige Sportgericht nun mit seiner Stellungnahme: Das Sportgericht hatte zu differenzieren zwischen einer leichten Berührung, einem Schubser, einem Stoß oder einem Schlag. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ist die Aktion des Spielers Willems als heftiger Stoß in das Gesicht seines Gegenspielers zu werten,“ begründet der sitzungsleitende Richter Hans E. Lorenz auf der Homepage des DFB die Ablehnung des Protests.

Damit muss Frankfurts Trainer nun auch in Mönchengladbach am 5. Spieltag auf den 24-Jährigen verzichten.