Schon nach seiner Rückkehr zum VfL Wolfsburg in der Sommerpause wirkte Ja-Cheol Koo den meisten Beobachtern zufolge nicht wirklich glücklich und nach dem der südkoreanische Nationalspieler in der zurückliegenden Hinrunde bei insgesamt nur zehn Einsätzen lediglich achtmal in der Startelf von Trainer Dieter Hecking stand, verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Koo im Winter einen erneuten Vorstoß in Richtung Vereinswechsel unternehmen wird.

Grund dafür ist vor allem die WM 2014, in die Koo mit ausreichend Spielpraxis gehen möchte, um seinen Stammplatz in der Auswahl Südkoreas verteidigen zu können. Doch auch die Tatsache, dass der mittlerweile 24 Jahre alte Mittelfeldspieler seit seiner noch von Felix Magath vollzogenen Verpflichtung in Wolfsburg nie glücklich geworden ist, dürfte einen Wechselwunsch forciert haben.


Obwohl Wolfsburgs Manager Klaus Allofs bereits im Sommer das intensive Werben des 1. FSV Mainz 05 abschlägig beschieden und seitdem weitere Anfragen im Keim erstickt hat, erscheint diesmal ein Transfer Koos im Bereich des Möglichen. Und obwohl Mainz auch jetzt wieder großes Interesse hat und sich in Person von Trainer Thomas Tuchel sehr um Koo bemüht, geht dessen Tendenz nach Informationen der „Augsburger Zeitung“ zum FC Augsburg, für den der exzellente Techniker bereits bis zum Sommer eineinhalb Jahre lange auf Leihbasis spielte.

Der FCA scheint sich für Koo finanziell bis zur Decke zu strecken und soll bereit sein, eine Ablöse in Höhe von 3,5 Millionen Euro zu bezahlen, die gleichbedeutend mit einem absoluten Vereinsrekord wären. Offiziell bestätigt oder kommentiert wurde die Meldung bislang aber noch nicht.

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