Der FC Augsburg muss mindestens drei Monate ohne seinen Kapitän auskommen. Wie bereits am Sonntag nach dem Spiel beim 1. FC Nürnberg (0:0) vermutet wurde, hat es Paul Verhaegh kurz vor Schluss schlimmer erwischt. Wie inzwischen feststeht, erlitt der 29-Jährige, der zuvor in dieser Saison noch keine einzige Minute verpasst hatte, einen Innenbandriss im Knöchel.

Verhaegh, der bereits vergangene Saison wegen einer Innenbandverletzung im rechten Knie zwei Monate lang pausieren musste, wird voraussichtlich am Freitag operiert. Der Niederländer war nach der Diagnose zwar sichtlich niedergeschlagen, richtete seinen Blick aber sogleich wieder nach vorne: „Das ist für mich ganz bitter, aber ich blicke nach vorne und hoffe, dass ich nach der Operation schnell wieder mit dem Rehatraining beginnen kann, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden.“

Trainer Markus Weinzierl, der von einer „bitteren“ Nachricht sprach, muss nun zumindest bis zur Winterpause und womöglich auch noch in den ersten Spielen danach auf der rechten Abwehrseite improvisieren. Eine mögliche Alternative wäre Dominik Reinhardt, der bislang unter Weinzierl aber kaum eine Rolle spielte und am Sonntag in Nürnberg zum wiederholten Male nicht zum Kader gehörte.

Denkbar ist aber auch, dass einer der etatmäßigen Linksverteidiger Marcel de Jong und Matthias Ostrzolek, die sich beide einen Konkurrenzkampf auf Augenhöhe liefert, vorübergehend die Seite wechselt.

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