Wo das größte Problem des FC Augsburg liegt, lässt sich beim Blick auf die Tabelle der Bundesliga, die den FCA mit nur neun Punkten auf dem vorletzten Platz zeigt, unschwer erkennen. Zwölf Tore in 17 Partien sind bei weitem nicht genug für den Klassenerhalt und werden nur von der SpVgg Greuther Fürth, die noch einmal weniger getroffen hat und folgerichtig Letzter ist, unterboten.

Obwohl Sascha Mölders nach seiner Verletzung zumindest andeutete, ein verlässlicher Torjäger sein zu können, wird Augsburg im Winter nicht darum herumkommen, im Angriff nachzubessern, soll der Gang in die 2. Bundesliga doch noch vermieden werden. Aristide Bance, Torsten Oehrl oder Stephan Hain konnten ihre Chancen jedenfalls nicht nutzen, sodass es nun externe Verstärkung richten soll.

Ein Kandidat ist laut dem Portal „oe24.at“ nun offenbar der Österreicher Stefan Maierhofer, der seine Qualitäten in Deutschland bislang aber nur in der zweiten Liga unter Beweis stellen konnte und bei Red Bull Salzburg nur noch Joker ist. Der 30-Jährige, dessen Vertrag in der Mozartstadt am Saisonende ausläuft, liebäugelt daher offenbar mit einem Wechsel im Winter, wobei das wahrscheinliche Ziel Deutschland ist.

Neben dem FCA gelten auch Fürth, der TSV 1860 München und vor allem der MSV Duisburg als Interessenten an Maierhofer. Am weitesten gediehen scheinen die Duisburger bemühen. Während über ein Interesse der anderen Klubs bislang nur spekuliert wird, hat MSV-Sportdirektor Ivica Grlic bestätigt, Maierhofer gerne zurückholen zu wollen.

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